Schicht im Schacht

Die ersten bewegten Bilder schnitt ich mir aus den Rippen
-zwei Wochen schrien Passanten vor mir, die ich fotografierte,
das Gezeter rettete ich und brachte es auf einen Diafilm.
Dieser war eine kleine Orientierung für die Videoanimation.
Noch wollte ich die Menschen weiter schreien lassen,
bis ich Nathalie P. Henry traf, die seither die Bilder liefert.
Ihr Körper, ihr Antlitz schienen mir genügend Gründe
zu liefern ein Video zu drehen, das ähnliche Performance-
situationen aus dem Jahre 2001 in das Licht stellt.
Ihr Körper und ihre Bewegungen zeigten mir während der
Aufnahme wo es neuerdings langgeht...
Im Jahre 2000 gab es einen reizvollen Versuch
meiner Person, über 60 Minuten hinweg, spastische
Anfälle auf einem Band darzustellen.
Jene Bilder wurden später an Kunstakademien,
in Psychatrien und an Putzkollonenschulen gezeigt.